Der Berg, der einem den Schlaf raubt

Eine Hamburgerin hatte über ein Jahr lang keine Briefe mehr geöffnet. Der Stapel
auf dem Sideboard war längst zur Wand geworden – Versicherungspost, Behördenbriefe,
Rechnungen, alles durcheinander. Der Gedanke, ihn anzufassen, fühlte sich
überwältigend an.

Beim ersten Besuch haben wir gemeinsam zwei Stunden lang den aktuellen Stapel
durchgearbeitet – Brief für Brief, ruhig und ohne Druck. Was sofort erledigt
werden musste, haben wir markiert. Was warten konnte, haben wir sortiert.
Rund 300 weitere Briefe habe ich mitgenommen und in meinem Homeoffice bearbeitet:
neue Ordner angelegt, Kategorien erstellt, erste Antwortschreiben aufgesetzt.

Am Ende hatte meine Kundin zum ersten Mal seit Monaten wieder einen klaren
Überblick über ihre Unterlagen – und wusste genau, was als nächstes zu tun ist.
Für mich war es eine echte Herausforderung und eine der befriedigendsten Aufgaben,
die ich bisher hatte.

Was erledigt wurde:
– Ca. 300 Briefe geöffnet, gelesen und kategorisiert
– Neue Ordnerstruktur für Versicherungen, Behörden und Finanzen angelegt
– Erste Briefe im Namen der Kundin verfasst
– Rückstände bei Behörden und Versicherungen identifiziert und priorisiert

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